Comic von Renate Alf über Probleme von Eltern

Für Eltern

„Ich habe so viele Fragen!“

Unsere Beratungsstellen sind für Sie da, wenn Sie

  • Erziehungsfragen haben,
  • unsicher sind, wie Sie in manchen Situationen reagieren sollen,
  • Probleme mit Ihren Kindern oder in Ihrer Partnerschaft haben,
  • Konflikte lösen müssen,
  • über Trennung oder Scheidung nachdenken.

Sie sind hier richtig, wenn Ihnen Sätze wie diese bekannt vorkommen:

  • „Eltern sein ist ganz schön stressig“,
  • „Ich weiß nicht immer, wie ich richtig reagiere“
  • „Mir wächst der Alltag über den Kopf“,
  • „Wir haben so unterschiedliche Ansichten über Erziehung“,
  • „Ich lasse mich scheiden“,
  • „Wir finden keine Umgangsreglung“,
  • „Unsere Patchworkfamilie strengt mich an“,
  • „In meiner Familie gibt’s Gewalt“,
  • „Ich habe Probleme mit meinem Kind“ (siehe auch „Beratung für Kinder“).

Wenn wir Eltern sagen, meinen wir

  • Mütter,
  • Väter,
  • Eltern und werdende Eltern,
  • binationale Eltern,
  • Pflegeeltern,
  • Adoptiveltern,
  • Familien,
  • Regenbogenfamilien,
  • Patchworkfamilien.

Erziehungs- und Familienberatungsstellen helfen

Wer mit Kindern zusammen lebt, weiß, dass Erziehung viele Fragen auslöst und von Unsicherheiten begleitet ist, sobald man darüber nachzudenken beginnt,

  • ob die gewählten Erziehungsziele und -methoden die „richtigen“ sind,
  • ob die Reaktionen des Kindes auf die Eltern „normal“ sind,
  • was man „besser“ machen könnte, damit Kinder und Jugendliche sich gut entwickeln.

Erziehungs- und Familienberatung bietet persönliche Unterstützung. Sie können mit den Fachkräften kleine Fragen zum alltäglichen Umgang mit dem Kind besprechen oder auch schwierige Situationen und Krisen Ihrer Familie durchstehen. Die Beraterin oder der Berater hilft Ihnen, einen neuen Blickwinkel auf die Familiensituation zu finden und begleitet Sie bei Veränderungen und beim Ausprobieren neuer Regeln und Verhaltensweisen. Oftmals reichen wenige Termine, um etwas zu erreichen.

Im Grunde geht es bei der Erziehungsberatung darum, Sie in der eigenen Erziehungsfähigkeit zu stärken, damit Ihr Kind gut aufwachsen kann. Lassen Sie sich im persönlichen Gespräch zu Erziehungsthemen in den verschiedenen Altersstufen Ihres Kindes beraten:

  • Grenzen finden und setzen,
  • Umgang mit Trotzverhalten,
  • Geschwisterrivalität,
  • Schule und Leistungsverhalten,
  • Pubertät,
  • Fragen der Ablösung.

Sie können auch Ihre Sorgen und Gedanken, die Sie sich um Ihr Kind machen, besprechen. Das können Beobachtungen sein, die verschiedene Bereiche betreffen:

  • gesundheitliche Probleme, die psychische Ursachen haben (Psychosomatische Störungen),
  • Entwicklungsauffälligkeiten,
  • Auffälligkeiten im Sozialverhalten,
  • Kontaktprobleme
  • Erfahrung mit Gewalt, Missbrauch und anderen traumatisierenden Geschehnissen,
  • Selbstmordgefährdung (Suizidalität).
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Berühren die Themen die ganze Familie oder geht es um Veränderungen, die alle betreffen, ist eine Beratung mit der Familie sinnvoll, zum Beispiel wenn

  • die Atmosphäre in der Familie sich ändern soll,
  • in der Familie zu wenig miteinander geredet wird,
  • es neue Regeln in der Familie braucht und diese ausgehandelt werden sollen,
  • Krisen, die die ganze Familie betreffen, begleitet werden sollen,
  • die Familie sich neu zusammensetzt, so dass eine Patchworkfamilie entsteht, die ihr Miteinander erst entwickeln muss.
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Trennung und Scheidung ist eine schwierige Zeit für die ganze Familie. Die Erwachsenen müssen sich neu orientieren, die Kinder fühlen sich „zerrissen“ und müssen sich in ein „Leben in zwei Welten“ einfinden.
Die Fachkräfte sind geschult, Sie dabei zu unterstützen, sich in einem neuen Elternmodell zurechtzufinden. Tragfähige Kompromisslösungen müssen gefunden und deren Umsetzung begleitet werden. Trennungs- und Scheidungsberatung ist richtig

  • bei der Gestaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge,
  • zur Unterstützung des Kontakts zu den erweiterten Familien,
  • bei Konflikten im Verlauf der Trennung,
  • bei der Entwicklung von Umgangs-, Besuchs- und Ferienregelungen,
  • wenn das Gericht Sie zur Beratung (in der Fachsprache „Beratung im Rahmen des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit = FamFG“ genannt) schickt, um einvernehmliche Lösungen als Eltern zu finden.
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