Paar Familie

  Beratungsstellen
Berliner Homepages

  EFB Friedrichshain - Kreuzberg
Elterninformationen
Alleinerziehend ?
Liebe, Zoff und Zufriedenheit
Zum Thema Hausaufgaben
Trotz und Ärger
Scheidung - Kleine Kinder leiden am meisten
Gestörte Aufmerksamkeit, Überaktivität
Hilfen für Kinder u. Eltern bei Trennung / Scheidung
Statistik 2002 Friedrichshain
Statistik 2002 Kreuzberg

  Suche
Sitemap

  Kontakt
Info@EFB-Berlin.de

Erziehungs- und Familienberatungen sind:
- kompetent
- schweigepflichtig
- vertrauensvoll
- wohnortsnah
- meistens kostenfrei
- unbürokratisch
- unterstützend
Bundesjugendhilfestatistik 2002 Friedrichshain

Bundesjugendhilfestatistik 2002 der bezirklichen Erziehungs- und Familienberatungsstelle Friedrichshain

Inhalt

Einleitung

Grundlage für die gesetzlich vorgeschriebene Jugendhilfestatistik sind die pro Jahr abgeschlossenen Beratungsfälle. Dabei wird für eine Familie, unabhängig davon wie viele Personen und Geschwister evtl. mitbetroffen sind und an der Beratung/Therapie teilnehmen, jeweils ein Kind/eine Jugendliche gezählt. Die Statistik bezieht sich somit auf das Kind bzw. die Jugendliche, das/die am meisten im Mittelpunkt der Beratung steht. Da die Jugendhilfestatistik bundesweit erhoben wird, ergibt sich in der Regel eine solide, allerdings sehr allgemeine Vergleichsbasis.

Gesamtzahl

Es wurden im Jahr 2002 in den für den Bezirksteil Friedrichshain zuständige EFB-Stelle (Frankfurter Allee) zusammen insgesamt 355 abgeschlossene Beratungen gezählt. Die Gesamtzahl der fortlaufenden Betreuungen pro Jahr liegt darüber, Die Anzahl der an der EFB betreuten Ratsuchenden ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Steigerung um 9% zu registrieren.

Beendigungsgrund

Die Zahlen belegen, dass bei den Erziehungsberatungsstellen in Friedrichshain (wie bei allen anderen in Berlin) im Mittelpunkt die eigenständige Durchführung von Hilfe steht und nur ein geringer Anteil der Ratsuchenden an andere Stellen weitervermittelt werden muss. Die überwiegende Zahl der Beratungen wurden einvernehmlich mit den Klienten abgeschlossen. 14% der Beratungen wurden durch Beendigung des Kontaktes seitens der Klienten beendet. 3% der Klienten wurden an andere Einrichtungen weitervermittelt.

Beendigungsgrund Anzahl %
Beratung wurde einvernehmlich beendet 292 82.25
letzter Kontakt liegt mehr als 6 M. zurück 51 14.37
Weiterverweisung 12 3.38

Geschlecht

Hinsichtlich des Geschlechts liegt nahezu Gleichverteilung vor: 51 % der Klienten waren männlich, entsprechend 49% weiblich (gegenüber 41% - 59% im Jahr 2001).

Geschlecht Anzahl %
m 181 50.99
w 174 49.01

Altersgruppe

Die Verteilung über die Altersgruppen ist recht unterschiedlich. Die Altersgruppen unter 3 und 3 - 5 Jahre machen jeweils 15% der Klientel aus. Die grösste Gruppe der Klienten liegt in der Altersgruppe der 6 - 8-Jährigen (24%). Eine weitere Häufung liegt im Intervall der 12 - 14-Jährigen (15%).

Altersgruppe Anzahl %
unter 3 54 15.21
3 - 5 53 14.93
6 - 8 86 24.23
9 - 11 31 8.73
12 - 14 55 15.49
15 - 17 36 10.14
18 - 20 20 5.63
21 - 23 14 3.94
24 - 27 6 1.69

Junger Mensch lebt ...

Der überwiegende Teil der Klientel lebt bei einem alleinerziehenden Elternteil (48%), gefolgt von der Gruppe der Klienten, die bei den Eltern leben (25%). Bei einem Elternteil und Stiefelternteil leben 17%.

Junger Mensch lebt Anzahl %
bei Eltern 87 24.51
bei 1 Elternteil mit Stiefelternteil 62 17.46
bei alleinerziehendem Elternteil 170 47.89
bei Großeltern, Verwandten 0 0.0
in einer Pflegestelle 1 0.28
in einem Heim 6 1.69
in einer Wohngemeinschaft 7 1.97
in eigener Wohnung 21 5.92
ohne feste Unterkunft 1 0.28
an unbekanntem Ort 0 0.0

Staatsangehörigkeit

3% der Klientel stammen aus nicht-deutschen Staaten.

Staatsangehörigkeit Anzahl %
deutsch 339 95.49
nicht-deutsch 11 3.10
unbekannt 5 0.85

Geschwisterzahl

Klienten ohne Geschwister bilden die Hauptgruppe (47%), gefolgt von Klienten mit einem Geschwister (37%), zwei und mehr Geschwister sind eher selten (ca 11%).

Geschwisterzahl Anzahl %
kein Geschwister 166 46.76
1 Geschwister 131 36.90
2 Geschwister 25 7.04
3 Geschwister 14 3.94
mehr als 3 Geschwister 3 3.94
Geschwisterzahl unbekannt 16 4.51

Erste Kontaktaufnahme

Wie kommen die Klienten zur EFB? Der deutlich überwiegende Teil der Kontaktaufnahme geschieht durch die Mutter (66 %). Es folgt die Kontaktaufnahme durch den Vater (13%), die Kontaktaufnahme durch die Klienten selbst (6%) und durch die Eltern (6%). 6% der ersten Kontaktaufnahme erfolgt über die sozialen Dienste. Erfolgt die erste Kontaktaufnahme durch die Eltern/Jugendlichen - auch auf Empfehlung des Sozialpädagogischen Dienstes - werden sie unter den anderen Rubriken mitgezählt.

1. Kontaktaufnahme durch Anzahl %
jungen Menschen selbst 23 6.48
Eltern gemeinsam 21 5.92
Mutter 236 66.48
Vater 47 13.74
soziale Dienste 22 6.20
Sonstige 6 1.69

Beratungsanlass

40% der Klienten nennen Beziehungsprobleme als Anlass für die Beratung ; es folgen Trennung/Scheidung der Eltern mit 38% und Entwicklungsauffälligkeiten mit 21%.

(Hier sind bis zu zwei Nennungen möglich, so dass sich die Werte über die Klientenzahl addieren. Ebenso summieren sich die Prozentwerte nicht zu 100.)

Beratungsanlass Anzahl %
Entwicklungsauffälligkeiten 73 20.56
Beziehungsprobleme 143 40.28
Schule-/Ausbildungsprobleme 36 10.14
Straftat d. Jugendl./jungen Volljährigen 3 0.85
Suchtprobleme 8 2.25
Anzeichen für Kindesmißhandlung 4 1.13
Anzeichen für sexuellen Mißbrauch 19 5.35
Trennung/Scheidung der Eltern 135 38.03
Wohnungsprobleme 2 0.56
sonstige Probleme in u. mit der Familie 44 12.39

Die Beratung setzt an bei ...

In der Mehrzahl wurde angekreuzt, dass die Beratung/Therapie bei den Eltern ansetzt (82%); bei ca. 20% der Fälle setzt die Beratung an bei den Kindern/Jugendlichen. In 17% der Fälle erfolgt die Beratung in der Familie.

(Da hier bis zu zwei Ankreuzungen möglich sind, ist die Summe der Nennungen grösser als die Anzahl der betreuten Kinder/Jugendliche.)

Beratung setzt an bei dem jungen Menschen Anzahl %
allein 102 28.73
in der Gruppe 0 0.00
Beratung setzt an bei den Eltern
allein 292 82.25
in der Gruppe 0 0.0
Beratung setzt an in der Familie
in der Familie 59 16.62
Beratung setzt an im sozialen Umfeld
im sozialen Umfeld 6 1.69

Berufstätigkeit der Eltern

Aus der Fachstatistik 2002 sind noch Informationen über den sozialen Status der Klienten erhältlich.
Nimmt man zu nächst die Berufstätigkeit der Mutter, so ergibt sich folgendes Bild:
63% der Mütter sind voll- bzw. teilzeitberufstätig oder befinden sich in der Ausbildung.
26% der Mütter sind nicht berufstätig.
Vom Rest fehlen die Angaben.

Beruf der Mutter Anzahl %
nicht berufstätig 9 2.56
arbeitslos 48 13.68
Sozialhilfe 35 9.97
Teilzeitarbeit 1 0.28
Vollzeitarbeit 184 52.42
Wechselschicht 0 0.0
Nachtschicht 1 0.28
Ausbildung 35 9.97
k. Angabe 38 10.38

Bei den Vätern ergibt sich folgendes Bild:
40% sind berufstätig oder befinden sich in der Ausbildung.
14% gehen keiner Berufstätigkeit nach (arbeitslos, Sozialhilfeempfänger).
Von 46% fehlen die Angaben, was sich mit dem hohen Anteil alleinerziehender Mütter erklären lässt.

Beruf des Vaters Anzahl %
nicht berufstätig 8 2.28
arbeitslos 34 9.69
Sozialhilfe 7 1.99
Teilzeitarbeit 0 0.0
Vollzeitarbeit 118 33.62
Wechselschicht 0 0.0
Nachtschicht 0 0.00
Ausbildung 22 6.27
k. Angabe 162 46.15


Anzahl der Beratungstermine

Bei Betrachtung der Anzahl der Beratungstermine ergibt sich folgendes Bild:
39% der Fälle konnten mit 1 - 5 Beratungsterminen abgeschlossen werden.
44% benötigten 6 - 20 Beratungstermine.
9% der Fälle benötigten 21 - 30 Beratungstermine.
Die übrigen Fälle machten mehr als 30 (bis zu 50) Termine notwendig.

Terminanzahl Anzahl %
1 - 5 136 38.75
6 - 20 156 44.44
21 - 30 31 8.83
31 - 40 11 3.13
41 - 50 5 1.42
mehr als 50 0 0.00


Paar Home - EFB-Logo

Beratungsstellen

News

Python powered Gehe zum Kopf der Seite