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Zum Thema Hausaufgaben
Null Bock auf Hausaufgaben ?
Welche Eltern kennen nicht die miese Stimmung ihres Kindes nach der
Schule, weil es "soviel Hausaufgaben" zu machen hat?
Mürrisch und schlecht gelaunt scheint heute gar nichts mehr zu
gehen. Die Eltern sollten sich jedoch nur insofern für den
Schulbereich zuständig fühlen, als sie die Voraussetzungen schaffen,
dass das Kind die Hausaufgaben machen kann.
Hier einige Tipp's, wie Sie sich in solchen Situationen verhalten
können.
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Pause gönnen
Lassen Sie Ihr Kind erstmal etwas verschnaufen. Hören sie dem Kind
zu, was es Ihnen erzählen möchte. Bohren Sie nicht, wenn es nicht von
sich aus über die Schulerlebnisse spricht. Stellen Sie eine angenehme
Essenssituation her. Dadurch kann sich die Stimmung bereits
verbessern.
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Vereinbarung treffen
Sprechen Sie über die Hausaufgaben und setzen Sie den Zeitpunkt
für den Beginn und auch das Ende fest, bis wann die Hausaufgaben
erledigt sein sollen. Achten Sie auf die Einhaltung dieser
Zeiten. Laut Schulgesetz sollten die Hausaufgaben in der 1. und
2. Klasse 30 Min. nicht überschreiten. Bis zur 6. Klasse maximal 90
Min. Rücksprache mit dem Lehrer ist sinnvoll.
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Der Sitzplatz
Es ist gut, wenn immer am gleichen Ort gearbeitet wird, dadurch
verknüpft sich mit der Zeit eine Signalfunktion. Ablenkende
Spielsachen gehören nicht in den Arbeitsbereich.
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Für Ruhe sorgen
Sorgen Sie dafür, dass der Fernseher ausgeschaltet bleibt. Dieser
hat einen erheblichen Konzentrationsverlust zur Folge. Beobachtungen
haben jedoch gezeigt, dass bei manchen Kindern ein Walkman mit Musik
auch beschwingend wirken kann, so dass die Arbeit leichter von der
Hand geht.
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Frische Luft
Ein überheiztes Zimmer führt zu Schläfrigkeit. Sauerstoff ist für
die Konzentration wichtig. Deshalb: Öffnen Sie vor Beginn der
Hausaufgabenzeit die Fenster. Das Kind soll die Temperatur als
angenehm empfinden.
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Die Reihenfolge bestimmen lassen
Lassen Sie Ihr Kind selbst entscheiden mit welchen Aufgaben es
beginnen möchte. Dadurch wird es ermutigt und lernt sich selbst zu
organisieren. Sollte es doch nicht klar kommen, weil es vielleicht die
zu schwere Aufgabe zuerst genommen hat, können sie auf leichtere oder
Teilaufgaben orientieren. Denn Erfolgserlebnisse sind wichtig und
können beflügeln.
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Hilfestellung
Sie sollten nicht daneben sitzen, wenn Ihr Kind arbeitet. Mit
zunehmendem Alter soll es selbstständig werden und die Verantwortung
für die Hausaufgaben selbst haben. Bleiben Sie jedoch in Reichweite
für Hilfestellungen. Ermutigung ist oft die wichtigste Hilfe. Sie
stärkt das Selbstvertrauen des Kindes.
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Bewegen lassen
Wenn das erste Pensum geschafft ist oder auch zwischendurch, wenn
es mal nicht so recht weitergeht, lassen Sie das Kind kurz aufstehen
und sich bewegen (auch gezielte Übungen wie
z.B. "Hampelmann" machen lassen). Danach kann es sich wieder
besser konzentrieren.
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Ein Lob tut gut
Belohnen Sie Ihr Kind nicht immer mit irgendwelchen Süssigkeiten,
wenn es gut gearbeitet hat. Drücken Sie Ihre Freunde über die getane
Arbeit mit Lob aus. Das tut dem Kind gut. Falls Sie eine Belohnung
geben wollen für besondere Leistung, spielen Sie mit ihm ein Spiel
seiner Wahl.
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Geduld walten lassen
Das wichtigste ist, dass Sie die Nerven behalten und ruhig
bleiben. Achten sie darauf, dass Sie sich die Hausaufgaben nicht
zueigen machen, denn schliesslich ist es die Sache ihres Kindes, und es
soll lernen, die Verantwortung hierfür selbst zu übernehmen.
Erziehungs- und Familienberatung BA Friedrichshain-Kreuzberg
Mail: efb@ba-fk.verwalt-berlin.de
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